Songkran

So. jetzt meld ich mich doch schon frueher als gedacht. In dem netten, kleinen Hostel, in dem ich gerade bin, hab ich praktischerweise Internetzugang. Das Hostel ist echt wahnsinnig toll. Das liegt mitten in der Stadt, aber in so einer gartenaehnlichen Anlage. Total schoen und super nette Besitzer. Mit einer offenen Huette, in der sich abends die Backpacker  treffen.

Nachdem ich jetzt ja schon oft gehoert habe, dass Songkran hier in Chiang Mai megamaessig mit Wasserschlachten gefeiert wird, hab ich heute am eigenen Leib erfahren, was das wirklich heisst. Und ich kann euch sagen, sowas hab ich vorher noch nie erlebt!!!

Als wir im Hostel angekommen sind, haben wir uns erstmal in unserem Zimmer eigerichtet. Gleich darauf  aber sind zwei ueberdachte Pickup-Trucks mit Tonnen voller Wasser in die Hofeinfahrt gefahren, um Songkran-feierwillige Gaeste ins Zentrum des Wasser-Infernos zu fahren. Keine Frage, da sind wir natuerlich sofort dabei gewesen.

Mit ein paar Thais, Australiern, einem Amerikaner und einem Deutschen sind wir dann Richtung Wassergraben gefahren (Chinag Mais Altstadt ist von Wassergraeben umgeben). Zu diesem Zeitpunkt war ich schon vollkommen nass, da schon in der Hofeinfahrt mit Wasser um sich gespritzt wurde. Was mich dann aber in der Hauptstrasse erwartet hat, hat mich fast umgehauen. Tausende von Leuten waren auf den Strassen unterwegs, zu Fuss oder in Pickups, bewaffnet mit Kuebeln voller Wasser und Wasserpistolen... nein, KANONEN!!! Und dann gings richtig ab. Wir haben von unserem Gefaehrt aus mit Wasser um uns geworfen, waehrend alle um uns herum das selbe gemacht haben. Wassernachschub gabs ununterbrochen, da einfach das Flusswasser benutzt wurde. Das waere ja noch angehnem gewesen, da das Flusswasser warm war (ok, das war ne ziemliche Bruehe...). Aber die ganz Fiesen (u.a. wir) haben riesige Eisbloecke in die Wassertonnen getan, so dass das Wasser eiskalt war.

Spaeter war ich dann auf dem Dach des Pickups gesessen und hab mich somit selber zum besten Ziel fuer die Wasserbomben gemacht. Ich habe ungefaehr alle drei Sekunden einen Kuebel eiskalten Wassers ins Gesicht oder in den Nacken bekommen. Obwohles hier gerade 35 Grad hat, hab ich schon nach kurzer Zeit elendig gefroren. Trotzdem, ich hatte noch nie so einen riesen Spass daran nass zu werden!

Nachdem wir dann ein paar Runden in der Stadt gedreht hatten (was eine sehr gute Sightseeingtour war), bin ich dann nass bis auf die Knochen wieder im Hostel angekommen. Inzwischen bin ich aber wieder trocken und geniesse den restlichen Abend in einer gemuetlichen, internationalen Backpackerrunde...

 

13.4.09 14:23

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