Bangkok

Krungthep mahanakhon amonratanakosin mahintara ayuthaya mahadilok popnopparat ratchathani burirom udomratchaniwet mahasathan amonpiman avatanasathit sakkathattiya witsanukamprasit. So heißt Bangkok offiziell. Obwohl ich das nicht mal annähernd aussprechen kann, hat mich das natürlich nicht davon abgehalten Bangkok näher kennenzulernen. Da Pattaya nur ca. 140 km von Bangkok entfernt liegt, hatte ich dazu auch öfters die Gelegenheit.

Und wo landet man als Tourist in Bangkok wohl als erstes? Ganz genau, im Backpacker-Mekka schlechthin, in der Khao San Road. In dieser Straße reihen sich abwechslend Hostels und Bars aneinander und Abends füllt sich die Straße mit hunderten von Thailand-Reisenden, die durch die Marktstände streifen und die Bars bevölkern. Nachdem man in Pattaya nur alte Säcke sieht, war der Anblick der vielen, meist jungen Backpacker eine willkommene Abwechslung. Aber ich muss sagen, dass mir die Touristenmasse irgendwann auf die Nerven gegangen ist und deshalb die Khao San Road für mich nicht gerade ein Highlight in Bangkok ist. Schon allein deswegen, weil sich dort auch die unfreundlichsten Taxi- und Tuk Tuk Fahrer Thailands versammeln. Ich würd das fast schon eine Tuk Tuk Mafia nennen. Oder ein Tuk Tuk Monopol. Deshalb verlangen die auch unverschämte Summen für eine Fahrt. Ich und Marina saßen einmal auf der Khao San fest. Wir wollten ein Taxi zum Bahnhof nehmen, weil das für zwei Leute in der Regel billiger, v.a. sicherer ist als ein Tuk Tuk, aber so ein fieser, hartnäckiger Tuk Tuk Fahrer hat die Taxis, die wir angehalten haben, "vergrault". Hat irgendwas auf thailändisch zu den Fahrern gesagt, die dann sofort weitergefahren sind. Ich hätte ausrasten können! Es hat in Strömen geregnet und wir waren hundemüde wegen der langen Reise, die wir hinter uns hatten. Aber wir hatten keine andere Wahl. Wie eine gehängte Sau ist der Fahrer mit uns dann durch das regennaße, Rush hour-verstopfte Bangkok gerast. Naja, ein Abenteuer mehr auf meiner Reiselisteemotion

Glücklicherweise hat Bangkok noch einiges mehr zu bieten als die Khao San Road. In Bangkok gibt es hunderte von Tempeln und natürlich den riesigen Königspalast. Den konnte ich bis jetzt allerdings nur von weitem bestaunen, war leider noch nicht drin... aber ich bin ja noch einen Monat hier. Dafür habe ich einige andere Tempel gesehen, wie z.B den Golden Mount Temple. Dieser Tempel steht nicht wirklich auf einem Berg, wie der Name sagt, er ist vielmehr selber der Berg. Der Felssockel geht irgendwann über in eine hohe weiße Mauer und eine lange Treppe windet sich um das Runde Gebilde hoch zum Tempel. Von dort aus hat man einen sagenhaften Blick über Bangkok. Aber auch in einigen kleineren Tempeln war ich, wo man hauptsächlich Buddhas in allen Größen und Formen bestaunen kann. In einem Tempel hab ich einen etwas naja... unschönen thailändischen Brauch kennengelernt. Ein alter Mann hat Vögel, die in winzig kleine Käfige gesperrt waren, verkauft. Wenn man sie auf dem Tempelgelände frei lässt, soll das angeblich Glück bringen. Weil mir die armen Viecher leid taten (einer der Vögel war schon tot), hab ich einen Käfig gekauft und drei Vögeln die Freiheit geschenkt. Wieder was fürs Karma getanemotion

Auch gibt es einige riesige Märkte in Bangkok, der größte davon ist der JJ-Market (Jatuchak oder so...). Obwohl ich nicht gerade ein Shoppingfan bin, hat mir der eigentlich ganz gut gefallen. In der Nähe des Lumphini Parks gibt es einen schönen Nachtmarkt. Auch ganz nett da, aber wie gesagt, ich kann mich nicht wirklich fürs Shopping begeistern. Umso mehr konnte ich mich dafür für einen kleinen Affen, der einem Standbesitzer gehörte, begeistern. Ich glaube ich bin 10 Minuten einfach nur dagestanden und hab den Affen beobachtet. Ich hab halt ein Faible für jede Art von Tier...

Am liebsten mag ich es aber ohne jeden Sightseeing-Zwang durch Bangkok zu schlendern oder in den Parks, wie eben erwähnter Lumphini Park, zu chillen. Oder ein bisschen mit der Skytrain durch die Gegend zu fahren. Oder eine der vielen Flußfähren nehmen und den Blick auf die beiden Ufer des Flußes genießen.

In Kurzform nennen die Thais ihre Hauptstadt übrigens Krung Thep, Stadt der Engel. Fragt mich nicht, warum sie so genannt wird (ich wusste nicht, dass es im Buddhismus Engel gibt?!). Aber ein bisschen was vom Paradies hat sie ja schonemotion

4.8.09 16:59

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